Kirche und Kirchengemeinde sind nach Stephanus, einem der sieben jüdischen Armenpfleger/Diakone des griechisch sprechenden Teils der Urgemeinde in Jerusalem benannt. Da es Schwierigkeiten bei der materiellen Versorgung von Witwen und anderen Armen gab, wurde das Diakonenamt in der frühen Kirche eingeführt.
Stephanus wird uns in der Bibel als talentierter Organisator der Armenpflege
sowie als redegewandter und mutiger Verkündiger der Auferstehung Jesu Christi geschildert (Apg. 6/7).
Dabei werden besonders seine Weisheit, seine Kenntnis der Heiligen Schrift sowie seine Nähe zu Gott, d.h. sein Erfülltsein mit Gottes Geist hervorgehoben.

Stephanus trug dazu bei, dass Menschen zum Glauben an Jesus Christus fanden und sich der Gemeinde anschlossen.
Sein unerschrockenes Auftreten, seine Offenheit und sein Mut, die Auferstehung Jesu zu bezeugen und aus dieser Perspektive den Tempel und die Gesetze zu relativieren, führten zu seiner Steinigung und zu seinem frühen Tod.
Stephanus gilt als der erste christliche Märtyrer, d.h. der erste Zeuge, der mit seinem Leben für das Evangelium eingestanden ist.

 



"Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen." Apg. 7, 56

Stephanus (griechisch) bedeutet "Siegeskranz", "Krone", was im neutestamentlichen Kontext ein Symbol für das Erreichen des von Gott gesetzten Ziels ist. Das Ziel liegt noch vor uns. Wir sind nicht vollkommen. Aber mit einem Glauben und starkem Vertrauen in die Zusagen aus dem Wort Gottes gewinnen wir das Leben, das sich lohnt.

Wir sehen also auch den Himmel offen.